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Die Gemeinschaftsschule

An der Gemeinschaftsschule lernen  alle Schüler/innen selbstbestimmt nach ihrem individuellen Leistungsvermögen auf unterschiedlichen Niveaustufen. In den einzelnen Fächern können dies unterschiedliche Niveaustufen sein. Da keine schulartspezifische Trennung nach Klasse 4 erfolgt, muss die Entscheidung über den angestrebten Schulabschluss erst in Klassenstufe 8 gefällt werden.

Lernatelier
Lernatelier
Lernen in der Mensa
Lernen in der Mensa

Wichtige Begriffe zur GMS

Lernbegleiter/-in
Lernbegleiter sind Experten in fachlichen Fragen; sie initiieren und organisieren den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler. Dabei unterrichten sie sowohl in traditionellen Lehr- und Lernformen, geben aber auch Inputs und steuern die kooperativen und individualisierten Lernphasen. Für die Schülerinnen und Schüler sind sie Ansprechpartner in allen fachlichen Fragen. Die Lernbegleiter stehen in engem Kontakt untereinander, mit den Schülerinnen und Schülern als auch den Eltern. Sie nehmen den Bildungs-und Erziehungsauftrag wahr. Ein Lernbegleiter / eine Lernbegleiterin kann zugleich die Aufgabe des Lerncoach übernehmen.

Lerncoach
Jeder Schüler und jede Schülerin wird von einem ihr / ihm zugeordneten Lerncoach betreut. Der Lerncoach berät die Schülerinnen und Schüler regelmäßig in Fragen im Zusammenhang mit der individuellen Lernentwicklung sowie allen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Lernen stehen. Dazu gehören beispielsweise der Erwerb personaler Kompetenzen (Selbstdisziplin, Selbstreflexion, Übernahme von Verantwortung für das eigene Lernen, etc.) oder sozialer Kompetenzen (Einhaltung von Regeln, andere beim Lernen unterstützen, etc.).

Lernatelier
Unter einem Lernatelier versteht man einen Raum oder räumlich abgegrenzten Bereich mit Einzelarbeitsplätzen, in dem die Schülerinnen und Schüler Materialien für Selbstlernphasen vorfinden (Lernmaterialien).

Input
Inputs sind von Lernbegleitern geführte Phasen der Information, der Einführung in ein neues Thema oder auch der Vorführung eines Experiments. Im Input werden den Schülerinnen und Schülern neben dem Inhalt auch das Lernziel bzw. die zu erreichende Kompetenz, die Lernzeit sowie die Lernwege dorthin, sowie unterstützende Materialien und Lernformen aufgezeigt. Ein Input richtet sich an die gesamte Lerngruppe oder auch einen Teil einer Lerngruppe

Coachinggespräch
Coachinggespräch
Inputraum
Inputraum

Eine neue Lernkultur:

  • … jedes Kind lernt nach seinen Möglichkeiten
  • … jedes Kind kann nach seinen Neigungen Schwerpunkte bilden
  • … Rhythmisierung des Schullalltags
  • … individuelle Lernentwicklungsbegleitung durch Lerntagebücher
  • … Tertialgespräche mit den Eltern

Lernformen

Input- und Lernatelierstunden
Hauptfächer werden auf Input- und Lernatelierstunden aufgeteilt. Während der Inputstunden werden den Schüler/innen neue Fachinhalte vermittelt und mit ihnen erarbeitet.
Im Zentrum der Lernatelierstunden steht das Prinzip der Differenzierung und Individualisierung. Der einzelne Schüler stellt sich nach Beratung mit dem Lerncoach und dem Lernbegleiter (Fachlehrer) seinen eigenen Arbeitsplan und das Lernpensum für den jeweiligen Tag und die Woche zusammen.

AG - Zeit
Durch die Rhythmisierung des Schulalltags haben die Schüler/innen die Möglichkeit verschiedene Arbeitsgemeinschaften zu besuchen.

Klassenrat
Jede Woche tagt der Klassenrat, der zur Klärung klasseninterner Probleme und Fragestellungen beiträgt.

Lerntagebuch

Das Lerntagebuch dient zur Strukturierung und der Information über den eigenen Lernfortschritt.

Die Schüler/innen notieren im Lerntagebuch ihre Wochenziele und dokumentieren, was sie in einer Stunde oder im Lernatelier erreicht haben. Sie reflektieren außerdem, in welchen Bereichen es noch Schwierigkeiten gibt und sie deshalb Hilfe benötigen. Mit Hilfe des Lerntagebuchs melden sich die Schüler/innen zur Überprüfung der Kompetenzen bei ihrem Lernbegleiter an und legen dann den entsprechenden Kompetenznachweis ab.

Gleichzeitig ist das Lerntagebuch Informationsinstrument für die Eltern. Sie sind dazu angehalten, das Lerntagebuch mit den Einträgen der vergangenen Woche sowie die Dokumentation des Coachinggesprächs anzusehen und mit ihrer Unterschrift zu unterzeichnen. Dadurch wird eine kontinuierliche Beteiligung der Eltern ermöglicht.

Ein Beispiel hier als pdf-Datei zum Herunterladen

Coaching

Der Lerncoach begleitet den Lernprozess der Schüler/innen und ist erster Ansprechpartner für den jeweiligen Schüler und seine Eltern. Jedem Lerncoach ist eine Gruppe von ca. 10 Schüler/innen zugeordnet.

Regelmäßig finden Gespräche zwischen dem Schüler und seinem Lerncoach statt. Diese Gespräche sind dem Ziel verpflichtet, dass die Schüler/innen Rückmeldungen zu ihrem fachlichen und überfachlichen Arbeitsverhalten bekommen. Diese Rückmeldungen dienen auch als Ansporn und Motivation. Sie wollen nicht den aktuellen Ist-Stand benennen, sondern den weiteren Arbeitsprozess der Schüler/innen unterstützen. Gegebenenfalls bietet das Coachinggespräch auch die Gelegenheit über persönliche Belange (Schwierigkeiten im Schulleben oder Zuhause) zu sprechen.

Der Lerncoach führt auch die Schüler-Eltern-Lehrer-Gespräche und betreut die Lerntagebucharbeit des Schülers.

Eine Beispielsseite für die Vorbereitung hier als pdf-Datei

Schüler-Eltern-Lehrer-Gespräch (SEL-Gespräch)

Zweimal jährlich finden Schüler-Eltern-Lehrer-Gespräche statt, um so in einem regelmäßigen konstruktiven Dialog mit den Eltern und den Schüler/innen zu stehen.

Diese Gespräche sind Diagnose- und Zielgespräche. Hierbei wird überprüft, ob der Schüler seine im letzten SEL-Gespräch formulierten Ziele erreichen konnte. Abschließend werden neue Ziele formuliert und schriftlich festgehalten. Grundlage für die SEL - Gespräche sind das Lerntagebuch sowie der halbjährliche Lernentwicklungsbericht.

Abschlussmöglichkeiten

  • Abitur nach Klasse 13 (Nach Klasse 10: Wechsel an ein Gymnasium nötig)
  • Realschulabschluss nach Klasse 10, Hauptschulabschluss nach Klasse 10
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9

Das möchten wir für und mit den Kindern erreichen:

  • … die Kinder fördern, etwas von ihnen fordern und ihre Leistungen anerkennen
  • … eine Schule zum Wohlfühlen sein
  • ….entsprechend unserem Bewegungsprofil, die Kinder fit für und in der Schule machen
  • … den Kindern bei der Entwicklung der Grundfertigkeiten beistehen und sie (über-)lebensfähig machen
  • … einen respektvollen Umgang miteinander leben
  • … faire Konfliktbewältigung vorleben, einüben und praktizieren
  • … die Schule nach außen öffnen, mit und von Experten lernen
  • … die Methoden- und Teamfähigkeit, die Selbstständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein fördern
  • … die Notwendigkeit von Regeln erfahrbar machen
  • … jeder Schüler wird bis zum Erreichen des individuell bestmöglichen Schulabschlusses gefördert

Wie wir das erreichen möchten:

  • … Unterricht in jahrgangsübergreifenden Gruppen
  • … themenorientierter Unterricht in Tertialen und somit mehr Wahlmöglichkeit für die Schüler
  • … längeres gemeinsames Lernen, d.h. Kinder bekommen länger Zeit, um sich zu entwickeln
  • … voneinander und miteinander lernen
  • … Präventionsgruppen in GS und Sek I für Schüler mit Bedarf
  • … motivierte und engagierte Lehrkräfte, die sich um jedes einzelne Kind bemühen
  • … Bildungspartnerschaften mit diversen Firmen der Region
  • … eingespielter und gut funktionierender Ganztagesbetrieb mit vielfältigsten Angeboten
  • … menschliche Unterschiede sind eine Bereicherung
  • … die Elternschaft wirkt an der Gestaltung des Schullebens mit
  • … optimale Sportstätten: Halle und Schwimmbad

Schulgesetz und Verordnung Sekundarstufe 1 an der GMS

Das Schulgesetz und  die Verordnung des Kultusministeriums über die Sekundarstufe I der Gemeinschaftsschule vom 22. Juni 2012 finden Sie auf der Homepage Landesrecht Baden-Württemberg

Gemeinschaftsschule und Grundschule

Informationen zur Gemeinschaftsschule und zur Grundschule finden Sie auf der Homepage des Kultursportals Baden-Württemberg und